Wer wir sind

Die Escola da Esperança ist die erste internationale Schule in der Region Alentejo. Sie soll ein Lernort sein für Kinder aus der Region, für die Kinder der Gemeinschaft von Tamera und für Kinder und Jugendliche aus allen Ländern der Erde.

Kinder und Jugendliche sind die Träger und Gestalter der Zukunft dieses Planeten. Jedes Kind trägt eine unmittelbare, authentische Friedenskraft in sich. Diese zu hüten und zum Wachsen zu bringen, ist das wichtigste Ziel der Escola da Esperança - Schule der Hoffnung.

Die Escola da Esperança bietet ein modellhaftes Lernangebot, das sich orientiert an international erforschten, reformpädagogischen Methoden. Inspiriert ist das Konzept vor allem durch die Grundgedanken von Maria Montessori: Sensible Phasen des Lernens, Ausrichten des Lernens an den inneren Wachstumskräften der Kinder und die Arbeit mit Material in einer vorbereiteten Lernumgebung.
In einem ganzheitlichen Lernkonzept werden in der Escola da Esperança die kreative Neugier der Kinder und Jugendlichen und die unbedingte Freude und Begeisterung am Lernen durch positive Lernerfahrungen geschützt und gefestigt.

 „Lernen geschieht von selbst entlang einer Spannungslinie (line of tension), es folgt einem lustvollen Sog, den wir Interesse, Neugier oder intrinsische Motivation nennen. Wirkliches Verstehen geschieht dann, wenn der ganze Organismus in den Lernprozess involviert ist. Ein zukunftsrelevantes Lernsystem orientiert sich an diesen Eigenbewegungen des Lebens.(...)

Die Welt lässt sich, wie die kindliche Erfahrung, nie ohne Verlust von Sinnzusammenhängen in Fächergrenzen einordnen. (...) Deshalb legen wir in unserer Schule einen großen Stellenwert sowohl auf interdisziplinäre Lernangebote als auch auf gemeinsames Lernen in altersgemischten Lerngruppen.“
(Auszug aus unserem Schulkonzept)

Die Escola da Esperança ist eingebettet in das internationale Friedensforschungszentrum Tamera. Sie wurde von seinen Mitarbeitern entwickelt und steht auf den Schultern seiner jahrelangen Forschung.
Das internationale und interkulturelle Umfeld in Tamera bietet den Schülern die Möglichkeit, verschiedene Kulturen kennen zu lernen. Diese Erfahrung ist eine zentrale Grundlage für eine globale Verständigung in Kooperation und Solidarität. Dabei sind Mehrsprachigkeit und Medienkompetenz sehr wichtige Werkzeuge, um sich in der globalisierten und digitalisierten Welt zurecht zu finden.

Die Escola da Esperança ist eine Privatschule. Der öffentliche Träger ist der Verein „Associação G.R.A.C.E.” (Grupo para a Reconciliação em Áreas de Crise e Educação) mit Sitz in Monte do Cerro, 7630 - 392 Relíquias.


Konkretere Informationen über die Schule - Abschluss und Struktur finden Sie hier!

Was ist Tamera?
Tameras Ziel ist es, ein Modell für umfassende Antworten auf die menschliche und ökologische Krise unserer Zeit zu entwickeln.
Dafür erarbeitet und vermittelt Tamera nachhaltiges Wissen in den wesentlichen Bereichen des Lebens: Wasser, Energie, Nahrung sowie Gemeinschaft unter Menschen und Kooperation mit den Tieren und der Natur.
Tamera ist auch ein Ausbildungsplatz. Aus allen Erdteilen kommen junge Friedensarbeiter, um hier zu studieren und sich in den Kenntnissen und Fähigkeiten auszubilden, die für den Aufbau von Friedensdörfern und autonomen Siedlungen gebraucht werden.

„Umweltkrise und Inweltkrise sind zwei Seiten desselben Gesamtproblems, es kann deshalb auch nur in dieser Gesamtschau verstanden und gelöst werden.“ (Dieter Duhm, Gründer von Tamera)

Das Leben in Tamera orientiert sich an den ethischen Grundwerten von

  • Wahrheit
  • gegenseitiger Unterstüzung
  • verantwortlicher Teilnahme an der Gemeinschaft und an der Welt
  • Transparenz

 

Die Entwicklung einer entsprechenden Ausbildung für Kinder und Jugendliche ist ein wichtiger Bestandteil dieses nachhaltigen Forschungsmodelles.
Außerdem bietet Tamera die Möglichkeit für eine umfangreiche Ausbildung bis hin zum Erwachsenenalter (Jugendschule, Friedensausbildung, Schule Terra Nova, Globaler Campus)

Mehr Informtionen über Tamera finden Sie hier!

Bedeutung der Gemeinschaft
„Wenn wir die ökologischen und sozialen Krisen, die wir herbeigeführt haben, überleben wollten, wären wir wohl gezwungen, uns auf völlig neue, dramatische Gemeinschaftsunternehmungen einzulassen.“ (Lynn Margulis)
Die Erfahrung, sich als Mensch ganz aufgehoben zu fühlen unter Menschen, ist eine wichtige Grundlage, um sein eigenes Potenzial zu entfalten und ein aktiver Mitgestalter für eine friedliche Zukunft zu werden.
Wir bezeichnen die Escola da Esperança auch als Lebensschule oder Gemeinschaftsschule. Ihre soziale Struktur basiert auf dem Lebenssystem der Gemeinschaft. Unsere ethischen Grundwerte (siehe oben) dienen als Grundlage für das soziale Leben und Lernen, sowohl unter den Erwachsenen als auch mit und unter den Kindern. Dies ermöglicht den Schülern ganz konkrete Erfahrungen von gegenseitiger Akzeptanz und Unterstützung. Sie erlernen, Konflikte untereinander solidarisch zu lösen und erfahren, dass es sehr effizient ist zu kooperieren.

Vertrauen als Grundlage für freies Lernen
Kinder müssen wissen, dass sie sich auf die Erwachsenen verlassen können, weil diese selbst Partei beziehen für Wahrheit unter Menschen und den Schutz allen Lebens. Das gibt ihnen Orientierung für ihre eigene humane Persönlichkeitsentwicklung.

Maria Kessler, Schülerin der Escola da Esperança (damals 13 Jahre alt):
„Das Wichtigste in der Schule für mich ist, dass ich meinen Lehrern vertrauen kann! Wenn ich wirklich vertraue, bekomme ich eine riesige Kraft. Ich kann sicher sein, dass die Lehrer mich unterstützen wollen, dass sie mir die Wahrheit sagen und und dass wir alle Fragen stellen können, die uns wirklich wichtig sind. Auch, wenn es um das Thema Liebe geht.“

Mehr Informtionen über das Kinderaufwachsen in Tamera finden sie hier!